Vielfältiges Sommerprogramm des Hochgebirgs-Naturparks

Idyllische Almen und Wälder entdecken

Unser Naturpark ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Hochgebirgs- Naturpark und erstreckt sich vom traditionsreichen Bergsteigerdorf Ginzling bis zum Hochfeiler auf über 3.509 m. Viele verschiedene Seitentäler, enge Schluchten, vergletscherte Gipfelregionen, eine ge- pflegte Kulturlandschaft und eine große Artenvielfalt zeichnen den „Naturpark des Jahres 2015“ aus.Das Sommerprogramm des Naturparks bietet ein abwechslungsreiches Angebot an leichten, mittel-schweren und schweren Wanderungen. Begleitet von erfahrenen Naturparkführer, begibst du dich auf ein Abenteuer in den Alpen. Du würdest gerne die Alpen des Zillertals entdecken, ohne schwindelige Höhen und kräftezehrendes Bergsteigen? Dann sind diese fünf mittel-schweren Wanderungen genau das Richtige für dich.

Durch zauberhaften Wald in die wilde Gunggl

Vom Naturparkhaus geht es ein kurzes Stück auf dem Ginzlinger Rundwanderweg, bevor eine Abzweigung in das kleine Gunggltal führt. Auf einem urigen Steig schlängeln wir uns durch den knorrigen Bergwald langsam empor, bis wir zur Maxhütte gelangen. Hier öffnet sich das Tal und hinter den Weideflächen erspähen wir die hohen Gipfel im Talschluss. Die Wanderung führt weiter durch das liebliche Almgebiet bis zu einer markanten Geländestufe wo einige kleine Wasserfälle in den Talkessel herabfallen. Bevor wieder hinunter in das Bergsteigerdorf Ginzling geht, gbit es eine kleine Wegstärkung in der Maxhütte.
Gunggl

© myZillertal.app

Magnesitbergwek Tux

Bevor die ersten Touristen das Tuxertal entdeckten, war auf 1.700 m der höchstgelegene Bergbau- und Hüttenbetrieb Europas beheimatet. Bis zur Schließung im Jahr 1976 bedeutete der Abbau von Magnesit das tägliche Brot für bis zu 400 Arbeiter. Eine eigene Werkssiedlung mit Volksschule, Kantine, Kaufhaus, Kino und Schilift versüßten das Leben der Arbeiterfamilien etwas. Die Wanderung führt zur Barbarakapelle mit dem Fresko des Tiroler Malers Marx Weiler. Der Naturparkführer erzählt während der Wanderung vom ehemaligen Betrieb und unter welchen Umständen das Gestein damals aus dem Berg ins Tal gefördert wurde. Eine interessante Panoramawanderung mit traumhaftem Blick auf die Tuxer und Zillertaler Alpen!
Magnetisbergau

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Weitental: Tal der Idylle und Blumenpracht

Nach einer kurzen Gondelfahrt zur Sommerbergalm beginnt die spannende Tour, wobei das erste Teilstück über einen Erlebnisweg der Tux-Welten empor führt. Von der Schutzhütte Tuxer-Joch-Haus geht es hinab in das idyllische Weitental, das so einiges zu bieten hat. Neben den vielen bunten Alpenblumen bewohnt eine große Murmeltier-Mannschaft das Tal. Ein weiteres Highlight ist die Schlucht am Ende des Tals. Der Wanderweg begleitet den Bach, der sich immer tiefer in sein Bett eingräbt und über den Schleierwasserfall in die Tiefe stürzt. Vom Wasserfall aus führt die Wanderung gemütlich durch Almgelände und lichten Bergwald zurück nach Hintertux.
Weitentalbotanik

© JK

Spuren der Steinzeit am Pfitscher Joch

Die Wanderung führt zum Pfitscher Joch, einem markanten Übergang von Südtirol ins Zillertal. Hier gab es in letzter Zeit sensationelle Steinzeitfunde! So weiß man, dass das Joch bereits seit rund 10.000 Jahren überquert wird, unter anderem um Bergkristall zu finden und zu handeln. Bei unserer Zeitreise benützen wir die gleichen Wege wie die Steinzeitjäger. Wo Tiere waren, gab es Menschen: sie folgten ihnen und sicherten damit ihr Überleben. Erhöhte Aussichtspunkte, Steinzeitlager und ehemalige „Werkstätten“ liegen oft direkt am Weg - und liefern uns intensive Einblicke in das Leben und Wirtschaften der Menschen im Gebirge. Genau dem widmet sich die spannende Ausstellung „pfitscherjoch grenzenlos“ auf der Lavitzalm, die besichtigt werden kann. Daneben erfahren wir auch etwas über das „Ewi- ge Eis“ und wie Gletscher die Landschaft geformt haben.
Hochfernerblick

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Almenrunde im Bergsteigerdorf Ginzling

Die Wanderung führt am geschichtsträchtigen Fürstenhaus mit seiner malerischen Kapelle vorbei und durch den lauschigen Wald hinauf nach Innerböden (1.301 m). Von dort geht es weiter auf der Almenrunde bis zu den Oberböden fort (1.533 m), wo sich ein traumhafter Ausblick auf die gegenüberliegenden Seitentäler eröffnet. Bald haben wir die malerische Wildalm (1.740 m) mit ihrem Gipfelkreuz erreicht, beides beliebte Fotomotive. Im Hintergrund erheben sich die vergletscherten Gipfel der Zillertaler Alpen und die Zsigmondy-Spitze, ein Gipfel mit einer ganz besonderen Geschichte! Von der Wildalm eröffnen sich mehrere Varianten, um wieder hinab ins Bergsteigerdorf zu gelangen, wie z.B. vorbei an der urigen Paschbergalm (1.358 m).
Almwanderung Ginzling

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