Vielfältiges Sommerprogramm des Hochgebirgs-Naturparks

Geführte Bergtouren in den Zillertaler Alpen

Unser Naturpark ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Hochgebirgs- Naturpark und erstreckt sich vom traditionsreichen Bergsteigerdorf Ginzling bis zum Hochfeiler auf über 3.509 m. Viele verschiedene Seitentäler, enge Schluchten, vergletscherte Gipfelregionen, eine gepflegte Kulturlandschaft und eine große Artenvielfalt zeichnen den „Naturpark des Jahres 2015“ aus.Das Sommerprogramm des Naturparks bietet ein abwechslungsreiches Angebot an leichten, mittel-schweren und schweren Wanderungen. Erlebe den Hochgebirgs-Naturpark gemeinsam mit erfahrenen Naturparkführern und erfahre noch mehr über die Region. Dich zieht es in die waldfreie Zone, du liebst die Herausforderung und bist lange Tageswandertouren gewöhnt? Dann sind diese fünf Bergtouren im Hochgebirge der Zillertaler Alpen genau das Richtige für dich.
© Dominic Ebenbichler

© Dominik Ebenbichler

Panoramatour am Zillergrund

Von der Endstation der Zillergrundlinie verläuft die Wanderung auf einem abwechslungreichen Steig zur Plauener Hütte. Hier genießen wir den traumhaften Ausblick auf die Gipfel- und Gletscherwelt rund um die Reichenspitze. Über den einsamen Hannemannweg führt der Abstieg über zwei Kare hinab bis zum Talschluss des Zillergrunds. Von hier wäre es nicht mehr weit bis zum Heilig-Geist-Jöchl, dem Übergang ins Ahrntal in Südtirol. Doch wir wandern den herrlichen Almboden entlang talauswärts bis zur urigen Hohenaualm. Nach einer gemütlichen Rast folgen wir dem „Seeweg“ zurück zu unserem Ausgangpunkt.Bitte gute Bergschuhe nicht vergessen!
Heiliggeistjöchl-zillergrund

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Bergtour Hippoldspitze & Eiskarsee

Das Taxi bringt die Wandergruppe zunächst von Lanersbach zur Hobalm. Diese Alm liegt unterhalb des Geiseljochs, einem frühzeitlichen Weideplatz für das Vieh des Klosters Frauenchiemsee. Auf einer Forststraße wandern wir dem Hobarbach entlang zur urigen Vallruckalm. Dort lassen wir uns die mitgebrachte Jause schmecken und genießen den Panoramablick talauswärts. Anschließend geht der Weg zum Eiskarsee, der oft weit bis ins Frühjahr noch zugefroren ist. Den Rückweg beschreiten wir nach dem Abstieg zur Vallruckalm über das Nederjoch – mit seinen unzähligen Alpenrosen - und die Nasse-Tux-Alm, bevor wir uns bei den Geiselhöfen stärken. Das Taxi bringt uns zurück nach Lanersbach.
Eiskarsee

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Am Fusse der Gerlossteinwand

Die Gerlossteinbahn bringt uns hinauf zum Ausgangspunkt unserer Panoramatour. Vor uns liegt die kühne Gerlossteinwand. Die Wanderung führt auf den Schultern des Giganten durch Krummholz und über saftige alpine Rasen bis zum malerischen Heimjöchl. Langsam rückt der Brandberger Kolm (2.700 m) in das Blickfeld, er ist der markante Hausberg der Naturparkgemeinde Brandberg. Auf dem Weg zum zweiten Übergang, dem Brandberger Joch, erwarten uns aber auch überwältigende Ausblicke auf die Zillertaler und Tuxer Alpen. Nach einer Einkehr im Kolmhaus steigen führt der Abstieg über den Forstweg zurück ins Bergdorf Brandberg.
Gerlossteinwand

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Zum Naturparadies der Tuxer Alpen

Vom Tux Center fährt das Wandertaxi nach Stoankasern, wo die letzte Bergkäserei des Zillertals liegt. Von dort geht es zuerst durch liebliches Almgelände, begleitet von den Blicken neugieriger Murmeltiere, die dieses Gebiet zahlreich bewohnen. Nach einigen kleinen Geländestufen geht der Weg weiter nach rechts, überwindet in mehreren Serpentinen einen steilen Grashang und eine kurze Felspassage. Haben wir das geschafft, werden wir mit dem Anblick des traumhaften Junssee belohnt, der uns nun zu Füßen liegt. Vom See zieht sich der Steig durch den Geröllhang bis zu einem Joch, von dem es nur noch wenige Minuten bis zum Gipfel des Geiers (2.857 m) sind, wo uns ein traumhaftes Bergpanorama erwartet. Nach dem Rückweg fährt das Wandertaxi wieder zurück nach Lanersbach.
Tuxer alpen-junssee 12

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Die Ahornspitze mit Peter Habeler

Der unumstrittene Höhepunkt der Laufbahn von Peter Habeler war im Jahr 1978 die Erstbesteigung des Mount Everest ohne künstlichen Sauerstoff, zusammen mit Reinhold Messner. Bei unserer Tour kann man nun selbst seinen inneren Schweinehund bezwingen und seinen persönlichen Everest schaffen! Unsere Tour führt von der Bergstation der Ahornbahn (2.000 m) zur Karl-von-Edelhütte (2.238 m). Von dort geht es über Grasböden und Geröllhalden hinauf zum felsigen Steilaufschwung des Westgrats, der auf die Ahornspitze (2.976 m) führt, die mehr als 2.300 m über Mayrhofen thront! Vom Gipfel kann ein traumhafter Rundblick auf die umliegenden Berge genossen werden, bevor anschließend eine Stärkung auf der Edelhütte lockt.
Peter Habeler

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